SGH im Derby krasser Außenseiter

b_800_0_0_10_images_Fussball_Aktivitaet_Aktionsbilder_Spiele_Derbysieg2015_1.jpg

Ein spezielles Wiedersehen in Hohensachsen

Der zweite Saisonspieltag in der Fußball-Kreisklasse A steht ganz im Zeichen der Bergstraßen-Derbys. Zu einer sehr interessanten Begegnung kommt es am Sonntag um 15 Uhr in Hohensachsen. Die SG mit ihrem neuen Trainer Olaf Preuß trifft auf den FV Leutershausen, wo Preuß insgesamt rund zehn Jahre als Trainer tätig gewesen war. Bereits um 12.30 Uhr erwartet der FV Fortuna Heddesheim II den Aufsteiger SG Hemsbach II.
Dass die Partie in Hohensachsen gerade für Olaf Preuß etwas Besonderes ist, liegt auf der Hand. „Natürlich ist es ein bisschen ein komisches Gefühl gegen einen Verein zu spielen, wo ich viele Jahre Trainer war“, sagt der SGH-Coach. „Aber es ist jetzt eben so, man kann das Rad nicht zurückdrehen. Auf jeden Fall freue ich mich auf ein schönes Wiedersehen und viele gute Freunde.“
Sportlich sieht Preuß die Hohensachsener trotz des guten Saisoneinstands mit einem Unentschieden gegen die hochgehandelte SG Mannheim am Sonntag in der Außenseiterrolle. „Der FVL ist nicht unsere Messlatte. Leutershausen hat sich hervorragend verstärkt und verfügt mit Stefan Matthes, Nico Manu, Habib Arifi, Frieder Pfefferle oder Jens Kanzler über Spieler, die eine Partie alleine entscheiden können.“ Zudem beklagt Preuß bei der SGH den Ausfall mehrerer wichtiger Spieler. Neben den Urlaubern Dominik Sättele, Philipp Werle und Benjamin Haufe ist ein Einsatz des verletzten Imanuel Jesse sehr fraglich. „Wir werden eben wieder nach dem Motto ,Jugend forscht‘ verfahren“, sagt Preuß. Zum Saisonauftakt kam mit Christoph Hans bereits ein Spieler zum Einsatz, der noch für die A-Junioren spielberechtigt ist. „Eventuell werden gegen Leutershausen noch zwei weitere Jugendspieler dazukommen“, sagt Preuß.
Dessen Nachfolger beim FV Leutershausen ist Stefan Matthes. Der Spielertrainer war mit dem Auftaktsieg gegen die SpVgg Ilvesheim „im Großen und Ganzen“ zufrieden, machte aber auch einige Kritikpunkte aus. Dazu gehörte vor allem die mangelnde Chancenverwertung in der ersten Halbzeit. „Wir spielen noch lange nicht so, wie Sven Bopp und ich uns das vorstellen“, sagt Stefan Matthes auch im Namen seines Trainerkollegen. Eindringlich warnt das FVL-Trainergespann davor, die SG Hohensachsen zu unterschätzen. „Auf dem kleinen Kunstrasenplatz in Hohensachsen muss man erst einmal ein Tor machen. Außerdem wird Olaf Preuß seine Mannschaft sicher richtig heißmachen“, glaubt Matthes. Der FVL muss neben dem gesperrten Tobias Kolb noch auf den beruflich verhinderten

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 25.08.2017

 

Drucken