Unentschieden im Derby

Fußball: SV Laudenbach holt beim 1:1 (0:1) gegen die SG Hohensachsen in einem schwachen Spiel zumindest noch einen Zähler

Laudenbach. Der SV Laudenbach sicherte sich im Kellerduell zu Hause gegen die SG Hohensachsen durch einen späten Treffer einen schmeichelhaften Punkt. Durch das 1:1 (0:1) im Derby bleibt in der Fußball-Kreisklasse A alles beim Alten. Laudenbach bleibt über den Winter auf dem ungeliebten 14. Tabellenplatz.

Es war nicht gerade ein gutes Spiel, das den Zuschauern geboten wurde. Viel Mittelfeldgeplänkel, viele Nickligkeiten und ganz viel Leerlauf dominierten das Derby. Vorteile ergaben sich in der ersten Hälfte eher für die Hohensachsener. Nach einem Querpass von Tobias Höck auf Gianluca Rizzo musste SVL-Torhüter Adrian Eck bei Rizzos Abschluss früh in der Partie alles aus sich herausholen (9.). Eher unglückliche wirkte Ecks Auftritt dann aber beim Gegentreffer. Eck stellte vor einem Freistoß aus 25 Metern durch Tobias Kuhn nur einen Mann in die Mauer und befand sich im Glauben, Kuhn würde eine Flanke in den Strafraum schlagen. Stattdessen verwandelte Kuhn den Freistoß direkt und überwältigte den überraschten Adrian Eck (14.).

Ansonsten blieb die erste Hälfte ohne weitere Höhepunkte. Nach der Pause spielte zunächst Hohensachsen überlegen. Höcks Kopfball ging in der 47. Minute nur knapp daneben. Kurz darauf war es einmal mehr Höck, der am reaktionsschnellen Eck scheiterte (49.). Nach dieser Chance gab es bis in die Schlussphase der Partie nicht eine erwähnenswerte Torchance. Die letzten Minuten hatten es aber in sich und Laudenbach sorgte beinahe noch für die Überraschung. Nach einem Foul von Kippenhahn an Tim Eitzer legte sich Mirko Winz den Ball zurecht und verwandelte zum schmeichelhaften Ausgleich (88.). Kurz darauf hätte Frank Gassner beinahe noch für die Führung gesorgt, Ciro Morelli hielt aber den Punkt fest. Ein Laudenbacher Sieg wäre auch zu viel des Guten gewesen, aber sieben ordentliche Minuten der Hausherren hätten beinahe noch für einen Dreier gesorgt. NB

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 03.12.2018

 

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