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1. Mannschaft vor der Saison

Fußballer vor der Saison: Gerard Djouhri, neuer Trainer der SG Hohensachsen, will diesmal mit Abstiegskampf nichts zu tun haben

Hohensachsen. In den zurückliegenden drei Jahren mussten sich die Fußballer der SG Hohensachsen mit dem Abstiegskampf beschäftigen, durften am Ende jedoch stets den Verbleib in der Kreisklasse A feiern. Geht es nach dem neuen Trainer, sollen die Zeiten des Zitterns nun aber vorbei sein. „Wir haben uns vorgenommen, diesmal nicht gegen den Abstieg kämpfen und uns Sorgen um den Klassenerhalt machen zu müssen“, sagt Gerard Djouhri, der zur neuen Saison 2019/20 als Nachfolger von Frank Diekhoff und Interimstrainer Olaf Preuß den Trainerposten bei der SGH übernommen hat.

Djouhri ist in Hohensachsen kein Unbekannter. Er engagierte sich früher bereits in der Abteilungsleitung und als Trainer auch im Jugendbereich. Beruflich zog es ihn dann für einige Jahre nach Nordrhein-Westfalen. Dort wagte der B-Lizenz-Inhaber auch einmal einen Ausflug in den Frauen-Bereich und trainierte zuletzt die Fußballerinnen des SV Hörn in der Landesliga. Nun möchte Djouhri wieder in Hohensachsen einiges bewegen.

Für die kommende Runde kann der Trainer auf sieben Zugänge bauen, darunter vier Talente aus der eigenen Jugend. Allerdings bangt die SGH noch um die Spielberechtigung für die zuletzt vereinslosen Ulas Obut und Keita Lassana. „Wir sind dran, aber ich weiß im Moment nicht, ob sie schon zum Saisonstart am 18. August spielberechtigt sein werden“, sagt Djouhri.

Auf der anderen Seite bedauert der neue Trainer den Abgang von sieben Spielern. „Das sind für uns schon herbe Verluste, zumal wir mit einigen Wechseln wirklich nicht gerechnet haben.“ Zu den Abgängen gehört auch der langjährige Leistungsträger Juan Felipe Cisneros, der sich der eigenen AH angeschlossen hat. Eine Rückkehr in die Aktivität will Djouhri aber nicht gänzlich ausschließen. „Wenn wir einen personellen Engpass haben, kann es schon sein, dass wir beim einen oder anderen AH-Spieler nachfragen, ob er uns aushelfen kann.“

Zwar stehen auf dem Papier 20 Feldspieler und zwei Torhüter im Hohensachsener Kader. Der Trainer geht aber eher von einer geringeren Spielerdecke aus. Das liegt nicht nur an den beiden Neuen, die noch auf ihre Spielberechtigung warten, sondern auch an einer Reihe angeschlagener Spieler. „Unsere Vorbereitung war daher eher holprig und das hat man auch in unseren wenigen Testspielen gesehen“, sagt Djouhri. „Es läuft noch lange nicht rund. In den nächsten Wochen gilt es, aus unserem Kader mit vielen sehr jungen Spielern eine funktionierende Mannschaft zu formen.“

Zum Saisonauftakt warten auf die Hohensachsener gleich zwei interessante Derbys beim SV Schriesheim und zu Hause gegen die TSG Lützelsachsen II. Beide Nachbarn zählt Djouhri zum engeren Favoritenkreis. Hinzu kommt noch der SKV Sandhofen. „Gerade den Aufsteiger aus Lützelsachsen habe ich mit auf der Rechnung. Die TSG verfügt über eine Top-Mannschaft mit einem sehr breit besetzten Kader“, sagt Djouhri. bk

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 05.08.2019

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