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Bergstraßen Derby am Sonntag in Hohensachsen

Fußball: Auch viele Vereine von der Bergstraße rechnen mit Unterbrechung wegen steigender Corona-Infektionen / A-Klassen-Derby Hohensachsen gegen Schriesheim
Saison hängt wieder am seidenen Faden
 
Bergstraße. Wie lange kann der Spielbetrieb bei den Amateurfußballern noch aufrechterhalten werden? Diese Frage stellen sich vor dem Hintergrund stetig steigender Corona-Infektionszahlen auch immer mehr Vereine von der Bergstraße. Bislang ist der Fußballkreis Mannheim von Spielabsagen im Zusammenhang mit der Pandemie weitgehend verschont geblieben, doch die Lage kann sich jeden Moment ändern. Die Partien am kommenden Wochenende sollen zwar alle wie geplant stattfinden, aber ob das auch im November der Fall sein wird, kann augenblicklich niemand seriös vorhersagen.
 
„Fußball ist doch nur Fußball“
 
Eher kritisch sieht das etwa Sascha Harbarth, Spielertrainer der SG Hohensachsen, dessen Mannschaft am Sonntag in der Kreisklasse A im Derby auf den SV Schriesheim trifft. „Wir haben uns darüber auch in unserem Trainerteam unterhalten. Wir rechnen damit, dass wir vielleicht noch zwei, drei Wochen spielen, dann könnte die Saison auch bei uns unterbrochen oder vielleicht sogar abgebrochen werden.“ Harbarth verweist auch auf die Ausweisung der Stadt Mannheim als Risikogebiet. „Das wird doch auf Dauer nicht tragbar sein – und Fußball ist letztlich doch nur Fußball“, setzt der SGH-Trainer den Amateursport auch in die richtige Relation zur allgemeinen Lage und den damit verbundenen Prioritäten.
 
Ähnlich sieht das Schriesheims Trainer Karlheinz Lohnert. „Ich habe schon im Sommer vor der Saison gesagt, dass mir kleinere Staffelstärken lieber gewesen wären. Wenn im Amateurfußball ein erneuter Lockdown kommt, wird es ganz, ganz schwer, einen Spielbetrieb wie bei uns mit 17 Mannschaften fortzusetzen.“ Zugleich zeigt sich Lohnert verwundert und überrascht, dass bisher im Kreis Mannheim so wenige Spiele abgesagt werden mussten. „Ich hoffe weiterhin, dass alle Vereine sehr sorgfältig mit der aktuellen Situation umgehen. Wenn ein Spieler Symptome zeigt, muss er sofort getestet und ein Spiel auch mal vorsichtshalber abgesetzt werden.“
 
Natürlich hoffen derzeit alle Beteiligten, dass sie ihrem Hobby noch so lange wie möglich nachgehen können. Und so freuen sich auch Hohensachsen und Schriesheim auf das Bergstraßenderby am Sonntag um 15 Uhr auf dem Sportplatz am Langewiesenweg.
Die SGH hat bisher erst zwei Heimspiele in der Liga absolviert, beide Partien gewonnen und möchte auch den Schwung aus dem Kreispokal mitnehmen, wo die Hohensachsener erstmals unter den besten vier Mannschaften im Halbfinale stehen.
 
„Mit Schriesheim erwarten wir einen spielstarken Gegner, gegen den wir in der Vergangenheit zu Hause aber immer gut ausgesehen haben“, rechnet sich Harbarth durchaus Chancen aus, „auf jeden Fall etwas mitzunehmen. Wir haben das nötige Selbstvertrauen und können mit breiter Brust ins Spiel gehen.“ Ihr bisheriges Erfolgsrezept „Teamgeist“ will die SGH dabei abermals in die Waagschale werfen.
 
Respekt vor der Aufgabe in Hohensachsen zeigt Karlheinz Lohnert. „Wir haben uns dort schon immer schwergetan. Und in diesem Derby wird sicher auch der nötige Dampf auf dem Kessel sein“, sagt der Schriesheimer Trainer. Damit meint er auch das Bruder-Duell zwischen seinem Spieler Kevin Hasselbring und dem Hohensachsener Robin Halbedel, den beiden Söhnen von SVS-Co-Trainer Markus Hasselbring. „Sascha Harbarth hat bei der SG wieder Struktur reingebracht, das macht Hohensachsen zu einem ganz unbequemen Gegner“, rechnet Lohnert mit einer sehr umkämpften Partie.
 
Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 23.10.2020
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