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Der Fussballer der Woche " Finn Kölmel "

Weinheimer Nachrichten | Sport | 28.10.2020
Seite 28
Fußballer der Woche: 19-Jähriger hat mit der SG Hohensachsen zuletzt für viel Furore gesorgt / Sein Freistoß sicherte den erstmaligen Einzug ins Halbfinale des Kreispokals

Für Finn Kölmel war’s ein goldener Oktober

Der 19-jährige Mittelfeldspieler Finn Kölmel ist einer der Garanten für den aktuell überaus erfolgreichen Weg der SG Hohensachsen in der Liga und im Kreispokal. 

Hohensachsen. Der Oktober war für Finn Kölmel und die Fußballer der SG Hohensachsen ein überaus erfolgreicher Monat: Es begann mit dem 3:1-Derbysieg im A-Klassen-Spiel bei der TSG Lützelsachsen II. Dazu spielten Kölmel und Co. im Kreispokal groß auf und erreichten dort zum ersten Mal überhaupt das Halbfinale des Wettbewerbs – nicht zuletzt dank des 19-Jährigen, der im Viertelfinale beim 4:2-Sieg über den 1. FC Turanspor Mannheim zum Helden avancierte. Zwei Minuten vor dem regulären Ende verwandelte Kölmel einen Freistoß zum wichtigen 3:2 für seine Mannschaft.

„Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen“, sagt der Linksfuß. „Es waren etwas mehr als 20 Meter am rechten Strafraumeck. Der Ball ist fast genau im Winkel eingeschlagen. Danach sind alle jubelnd auf mich zugestürmt – ein toller Moment“, blickt unser „Fußballer der Woche“ auf das Highlight zurück.

Und auch im letzten Ligaspiel gegen den SV Schriesheim hatte Kölmel entscheidenden Anteil am 3:1-Erfolg seiner SGH. Mit einer sehenswerten Direktabnahme traf er zum frühen 1:0. In der zweiten Halbzeit holte er zudem den Elfmeter zum 3:1-Endstand heraus. „Nachdem wir am Wochenende zuvor kein gutes Spiel gemacht haben, hat es gegen Schriesheim wieder richtig Spaß gemacht, mit der Mannschaft zu kicken – und die Punkte waren sehr wichtig für uns“, sagt Kölmel. Denn im Gegensatz zur abgebrochenen Vorsaison, als Hohensachsen heftig um den Ligaverbleib zittern musste, soll es diesmal ganz klar höher hinaus gehen. „Gerade nach der schwierigen letzten Saison wollen wir es diesmal umso besser machen. Ein Platz in den Top Fünf wäre sehr geil. Ansonsten möchten wir so gut wie möglich abschneiden und ein Zeichen setzen, dass mit uns wieder zu rechnen ist“, sagt der Mittelfeldspieler. Kölmel selbst spielt aktuell im linken Halbfeld. „Dort habe ich ein paar Freiheiten mehr und darf mich so richtig austoben.“

Drei Tore aus den letzten vier Partien (zwei im Pokal, eines in der Liga) unterstreichen das. Abseits des Platzes hat der 19-Jährige konkrete Pläne, wie es für ihn beruflich weitergehen soll. „Ich strebe eine Ausbildung zum Polizisten an. Ich bin schon von Kind auf fasziniert davon, vor allem von Spezialeinheiten. Das Auswahlverfahren beginnt nächstes Jahr. Aktuell studiere ich in Heidelberg Geografie, um einen Plan B zu haben“, erläutert Kölmel.

Neben dem Training bei der SG Hohensachsen, für die er seit eh und je spielt, trainiert er seit Kurzem zusätzlich einmal die Woche beim Heidelberger Landesliga-Verein ASC Neuenheim mit. „Es tut mir gut, dass ich dort aktuell noch eine dritte Trainingseinheit mitnehmen kann. Ich möchte so auch austesten, ob ich vielleicht das Zeug dazu habe, perspektivisch noch etwas höher zu spielen“, sagt Kölmel. Bis auf Weiteres möchte er aber weiter mit seiner SGH Erfolge wie zuletzt feiern – sofern das angesichts der unsicheren Corona-Lage überhaupt möglich sein wird. „Es wäre schon sehr schade, wenn nicht mehr weitergespielt werden kann. Wir haben alle richtig Bock auf Fußball – und es läuft für uns momentan ja auch ganz gut“, sagt der eigentlich „glückliche Single“, der angesichts der drohenden Fußball-Pause aber scheinbar auf der Suche nach einer Abwechslung ist: „Vielleicht könnte man noch meine Telefonnummer mit reinschreiben“, fragt Kölmel augenzwinkernd. Die Laune könnte nach dem fußballerisch erfolgreichen Oktober kaum besser sein – verbunden mit der Hoffnung, dass ein erfolgreicher November folgen kann. dbe

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