Fussballer vor der Saison

SG Hohensachsen will sich gegenüber dem achten Platz in der abgebrochenen Runde erneut verbessern
 
Der Kader hat auch an Qualität gewonnen
 
Hohensachsen. Saisonübergreifend setzten die Fußballer der SG Hohensachsen im Pokal einen Meilenstein in ihrer Abteilungsgeschichte. Erstmals qualifizierte sich der A-Ligist als Halbfinalist auf Kreisebene für den Landespokal. Zwar war hier erwartungsgemäß in der ersten Runde gegen den drei Klassen höher angesiedelten Verbandsligisten 1. FC Mühlhausen Endstation, und auch der Einzug ins Kreispokalfinale blieb der SGH verwehrt, dennoch darf das Ganze als großer Erfolg gewertet werden. Das unterstreicht Spielertrainer Sascha Harbarth: „Wir konnten aus diesen Spielen sehr viel mitnehmen, auch wenn wir gegen Mühlhausen klar verloren haben. Und im Halbfinale haben wir dem FV Brühl II über 120 Minuten einen offenen Kampf geliefert, wobei wir die Partie auch schon in der regulären Spielzeit für uns hätten entscheiden können.“
Auch deshalb gehen die Hohensachsener „voller Vorfreude“ in die am kommenden Sonntag beginnende Saison in der Staffel II der Kreisklasse A. „In den ersten Trainingseinheiten haben sich die Jungs gefreut wie kleine Kinder, dass sie nach der extrem langen Pause endlich wieder auf den Platz konnten, um gemeinsam Fußball zu spielen“, sagt Harbarth mit Blick auf die Vorbereitung. „Und genau diesen Spaß am Sport und an der Gemeinschaft wollen wir auch in die Punkterunde mitnehmen.“ Dabei gibt sich der Spielertrainer weiterhin gewohnt ehrgeizig. „Natürlich wollen wir uns gegenüber der vergangenen Saison, als wir beim Abbruch auf dem achten Tabellenplatz standen, erneut verbessern“, strebt Harbarth auf jeden Fall eine Platzierung unter den ersten sieben Mannschaften an.
Zwar falle es schwer, nach der fast zehnmonatigen Zwangspause eine Prognose zu treffen, wer sich diesmal ganz vorne einordnen werde. Dennoch sieht Harbarth mit dem SKV Sandhofen einen „klaren Top-Favoriten“. Dahinter rechnet er mit dem SC Käfertal und der DJK Feudenheim. „Es kann aber auch eine Überraschungsmannschaft geben“, sagt der Hohensachsener Spielertrainer und denkt dabei etwa an den SV Schriesheim. Aber auch seinem Team ist mit Sicherheit der eine oder andere Nadelstich gegen vermeintlich höher eingestufte Gegner zuzutrauen.
„Zumal wir uns nicht nur in der Breite, sondern auch qualitativ verstärkt haben“, sagt Harbarth. Nur einem Abgang stehen immerhin sieben Zugänge gegenüber. So kommt die SGH auf einen 31-Mann-Kader. „Das ist zum einen wichtig für den internen Konkurrenzkampf, zum anderen haben wir wohl die Mannschaft mit dem ältesten Altersdurchschnitt der Liga. Da werden beim einen oder anderen sicher auch mal die Kräfte schwinden, und es ist gut, wenn wir Alternativen haben.“ Allerdings kann Harbarth mit zwei Spielern in den kommenden Wochen nicht planen. Ausgerechnet der starke Offensivzugang Marcel Krug hat sich im Pokal mehrere Bänder gerissen und fällt wohl ein halbes Jahr aus. Und Jannik Fisch, Stammspieler als rechter Verteidiger, steht studienbedingt bis Ende Oktober nicht zur Verfügung. Aber auch das sollte die SGH diesmal kompensieren können. bk
 
Bericht aus den Weinheimer-Nachrichten vom 16.08.2021
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