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Frischgebackener Stadtmeister im Hallenfußball 2013: SG Hohensachsen

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Weinheim. Ein neuer Titelträger, eine kurzfristige Absage, die zum Improvisieren zwang und ein abgebrochenes Spiel: Reichlich Gesprächsstoff bot die 31. Auflage der Stadtmeisterschaft im Hallenfußball, die von der TSG 62/09 Weinheim am Samstag in der Sporthalle der Dietrich-Bonhoeffer-Schule ausgerichtet wurde. Sieben Mannschaften wetteiferten im Modus "jeder gegen jeden" um den Turniersieg. Am Ende wurde A-Ligist SG Hohensachsen seiner Favoritenrolle gerecht, belegte bei Punktgleichheit dank der besseren Tordifferenz den ersten Platz vor dem kurzfristig eingesprungenen Team unter der Bezeichnung TSG Weinheim "Hobby" und qualifizierte sich damit auch für den gestrigen "Gutperle-Cup".

Nachdem TuS Weinheim am Freitag mangels Spieler seine Teilnahme abgesagt hatte, suchten die Organisatoren um Turnierchef Klaus Flößer eilens nach einem Ersatz, um den ausgearbeiteten Turnierplan mit sieben Mannschaften aufrechterhalten zu können. So wurde das Team "TSG Hobby" aus der Taufe gehoben. Es bestand aus Spielern der TSG-Landesliga-Mannschaft wie Philipp Flößer, Nico Manu, Hüseyin Manav und Tim Lieberknecht sowie Jonas Meier-Küster aus dem Verbandsliga-Team, der diesmal sein Talent als Torhüter unter Beweis stellte. Ergänzt wurde die Mannschaft mit Trainern und Betreuern aus dem Jugendbereich, Klaus Flößer selbst übernahm die Betreuung.

Die Mannschaft "TSG Hobby" gewann ihre ersten fünf Spiele überzeugend und strebte Platz eins entgegen. Doch als neuer Stadtmeister oder Teilnehmer am "Gutperle-Cup" wäre das "Sonderteam" nicht in Betracht gekommen. Daher sollte es eigentlich auch "außer Konkurrenz" spielen. Dann unterlag die "TSG Hobby" in ihrem letzten Turnierspiel aber noch der SG Hohensachsen mit 1:5. Die Hohensachsener machten wiederum mit einem 5:2-Erfolg in ihrem abschließenden Spiel gegen den FC Fatihspor Weinheim den Deckel drauf und eroberten den ersten Platz. Die SGH stand damit als Stadtmeister fest und das Team "TSG Hobby" wurde doch als Zweiter gewertet. Damit belegte die stark aufspielende Mannschaft des B-Ligisten Atletico Weinheim, die im Turnierverlauf mit 2:1 der SG Hohensachsen die einzige Niederlage beigebracht hatte, "nur" den dritten Platz. Immerhin stellte Atletico mit Mentor Arifi (zehn Treffer) den besten Torschützen des Turniers.

Überschattet wurde die Stadtmeisterschaft von einem Eklat im Spiel zwischen dem SV Rippenweier und der SG Hohensachsen. In der ohnehin recht hitzigen Partie, in der zuvor schon Zeitstrafen verteilt worden waren, erkannte der Schiedsrichter zunächst einen Treffer für Rippenweier nach einem indirekten Freistoß zum vermeintlichen 1:1 an, revidierte seine Entscheidung aber wenig später. Sicher ärgerlich für den SV Rippenweier, doch die anschließende Reaktion der Mannschaft war einfach überzogen. Sie verließ aus Protest das Spielfeld. Dabei sollte hier doch bei allem Ehrgeiz die Freude am Spiel im Vordergrund stehen. Die Partie wurde mit 3:0 Toren für Hohensachsen gewertet.  bk

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