50-jähriges Jubiläum der Handball-Partnerschaft mit Trebon

 

Trebon 20170929

„Herzlich, würdig, fröhlich“ – so kann man den Verlauf des letzten September-Wochenendes bezeichnen, an dem die Althandballer des Sportvereins Jiskra Trebon/Tschechien nach Hohensachsen gekommen waren, um mit ihren Freunden der SGH das 50-jährige Bestehen einer Sport-Partnerschaft zu feiern.

Die familiäre Atmosphäre der Verbindung wurde bereits bei Ankunft der Tschechen am Donnerstag deutlich, als sie von ihren Gastgebern empfangen und in deren Namen von Rudi Glock begrüßt worden waren. Freitags wurde die Wachenburg besucht, von der bei strahlendem Sonnenschein ein weitreichender Blick in die Rheinebene möglich war.

Abends fand im Sängerheim des MGV 1850 ein gemütliches Beisammensein statt, bei dem sich zeigte, wie problemlos ein solches Treffen auch ohne festes Programm erfolgreich gestaltet werden kann.

Erstaunlich, wie alte Talente zutage traten, allen voran Anton (Toni) Hofbauer, einer der Begründer der Verbindung. Er sorgte mit seiner Handharmonika und bekannten alten Liedern für anhaltend heitere Stimmung. Samstags empfing Oberbürgermeister Heiner Bernhard Gäste und Gastgeber im Weinheimer Rathaus. Er erläuterte in seinem Dienstzimmer und im Sitzungssaal die wechselseitige Geschichte des Schlosses. Sein Angebot, den Turm zu besuchen, nahmen die meisten gerne an. Für das anstrengende Überwinden vieler Treppenstufen wurden sie reichlich belohnt, denn der Turm bot eine herrliche Aussicht auf die Stadt und die vom Herbstlaub bunt gemischten Berghänge. Nicht nur die Gäste, sondern auch die meisten Einheimischen hatten die Region aus dieser Perspektive noch nicht gesehen. Anschließend wurde das Benz-Museum in Ladenburg besucht, ebenfalls ein interessantes Angebot. Ganz wesentlich zum Gelingen des Treffens trug Vendula Klohr bei. Gekonnt und charmant wirkte die aus Trebon stammende Frau als Übersetzerin für beide Seiten. Sie war im Rahmen dieser sportlichen Verbindung vor Jahrzehnten an die Bergstraße gekommen und der Liebe wegen hiergeblieben. Verständlich, dass die Verabschiedung der Gäste am Sonntagmorgen ein wenig von Wehmut überlagert war.

WNOZ vom 29.09.2017

Trebon 2017

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