Niederlage beim TSV Rot zum Jahresabschluss

TSV Rot- HG Saase  33:29  (21:11)

Am letzten Spieltag des Jahres 2018 hat es das Damenteam der HG Saase doch noch erwischt. Die Niederlage im Spiel gegen Rot hatte sich bereits unter der Woche angedeutet. Die zahlreichen erkrankten und verletzten Spielerinnen ließen schon keinen geregelten Trainingsbetrieb zu.

Neben den Langzeitverletzten Spielerinnen wie Manuela Reisig und Laura Keller, fielen mit Maureen Merkel, Janina Collet, Katharina Haas und Lenja Müller noch weitere wichtige Stützen aus. 4 weitere Spielerinnen konnten unter der Woche nicht trainieren und stellten sich aber  zur Verfügung.

Dennoch stand eine immer noch sehr wettbewerbsfähige Mannschaft zur Verfügung, die in der 1. Halbzeit keine Chance gegen das Heimteam aus Rot hatte. Die Abwehr fand keinen wirklichen Zugriff und der Angriff war eindeutig zu harmlos. Lediglich Claudia Schückler konnte treffsicher den Gegner vor Herausforderungen stellen.

Insbesondere das Umschaltspiel fand nicht statt, sondern war eher das erfolgreiche Mittel des Heimteams. Zur Halbzeit war der Rückstand auf 10 Tore angewachsen und eigentlich war die Situation aussichtslos.

In der 2. Halbzeit fand das Team  über den Kampf und das Abwehrverhalten  zum Spiel und konnte den Abstand leicht verkürzen, so dass in der 46. Minute die immer gefährlich werdende  Antonia Grössel das 21. Tor erzielen konnte (bei einem 7 Tore Rückstand). Die offensivere Abwehrformation führte dann dazu, dass die HG Saase in der 56. Minute wieder im Spiel war. Es bestand mehrfach die Möglichkeit den direkten Anschluss zu erzielen.  2 klare Einschussmöglichkeiten wurden vergeben und so erzielte das Heimteam in der 60. Minute (nach 8 Minuten ohne Tor)  durch einen direkten Freiwurf den 33. Treffer. Die Leistung der 2. Halbzeit, konnte die Spielsituation nicht mehr vollständig heilen.  Diese Tage gibt es und auch Niederlagen gehören zum Spiel.

Der Trainer Carsten Sender fasst die Situation, wie folgt zusammen: „ Die Leistungen der 1. Halbzeit konnten wir nicht mehr reparieren. Uns haben sicherlich die einfachen Tore von Maureen Merkel und Janina Collet gefehlt. Dennoch war es eine ausgezeichnete Hinrunde. Uns ist bewusst, dass die jungen Spielerinnen sich immer weiterentwickeln müssen. Die erfahrenen Leistungsträgerinnen um Saskia Fabig machen es wirklich fantastisch. Jetzt tut uns mal eine Pause gut und wir greifen im Februar wieder an.“

Es spielten: Johanna Meyer; Annika Schulze, Pauline Rahn, Kristina Bauer, Maria Sender (3/3), Hannah Rinke, Claudia Schückler (6/1), Jessica Ganshorn (3), Antonia Grössl (9), Saskia Fabig (3), Lenya Hanke (4), Florine Sender (1)

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