Erklärung der Hygienerichtlinien
im Video

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+++ In vielen Bereichen der Sportgemeinde Hohensachsen wurde aufgrund der Lockerungen entsprechend
der aktuellen Landesverordnung 
der Übungs- und Trainingsbetrieb ausgebaut.
Es gibt allerdings weiterhin Beschränkungen.

Wendet Euch bei Fragen zu den passenden Trainingsmöglichkeiten bitte an die Abteilungsleitungen. +++

 

TSV Rot 2 – HG Saase 2 37:26 (19:9)

Saase zieht im Aufsteiger-gegen-Absteiger-Duell den Kürzeren

Eine Viertelstunde lang lag in der Parkringschule St. Leon-Rot eine Überraschung in der Luft. In der Heimspielstätte des ungeschlagenen Tabellenführers der 1. Bezirksliga bot die HG Saase 2 dem TSV Rot auf beachtliche Weise Paroli, ehe den Saasemerinnen die Luft ausging. „Wir hatten in diesem Spiel gute, sogar sehr gute Phasen, aber leider auch sehr schwache Momente“, fasste HG-Trainer Peter Müller nach Abpfiff zusammen. Sinnbildlich dafür stand die erste Hälfte. Saase startete als Tabellensechster mit spürbarer Energie in das statistisch gesehen ungleiche Duell. Luca Müller erzielte von der linken Außenposition die ersten beiden Treffer und damit die durchaus unerwartete Führung für die HG (1.). Beim Zurücklaufen der Saasemerinnen in die eigene Hälfte dürften sich die treuesten HG-Fans verwundert die Augen gerieben haben. Während sich Saase in der Deckung normalerweise zuverlässig zur 6:0-Formation zusammenfindet, hatte das Trainergespann diesmal ein Experiment gewagt: Die Abwehr stand diesmal in einer offensiven 3-2-1-Formation. Zunächst wurde das Risiko belohnt. Saase unterband mit flinken Füßen das Angriffswirken der Hausherrinnen. Zudem war Mara Trunk im Saasemer Tor in Hochform und parierte einen Siebenmeter sowie etliche freie Würfe des TSV Rot. Nach 10 Minuten stand ein ausgeglichenes 5:5 auf der Hallenuhr. Dann aber verlangte das kräftezehrende Spiel seinen Tribut. Rot trickste die Saasemer Abwehr durch Kreis- und Einläufer aus und setzte sich auf 9:6 ab. Vorne fehlte nun die Durchschlagskraft und hinten kam Saase in schöner Regelmäßigkeit einen Schritt zu spät. Rot zog auf 13:8 (22.) davon. Dann kam es dick für Saase. Marie Brüning kassierte eine Zeitstrafe und betrat das Feld zu früh wieder – die Uhr hatte nicht richtig funktioniert. Erneut musste sie vom Feld, mit ihr zur Strafe noch eine weitere Saasemerin.  In der Folge klingelte es im Saasemer Kasten, nichts lief mehr zusammen und Rot zog vorentscheidend auf 19:9 davon. Für Müller und Co-Trainerin Heike Jennewein frustrierend: „Wir haben uns am Ende der ersten Hälfte unter Wert verkauft. Der Rückstand muss in dieser Höhe nicht sein.“ Stattdessen gaben sie ein neues Ziel aus: „Wir wollen die zweite Halbzeit gewinnen.“ Der Schlüssel sollte aus zwei Dingen bestehen: Zwar blieb es bei der 3-2-1-Deckung, jedoch traten die Saasemerinnen ihren Gegnerinnen nun nicht mehr auf elf Metern entgegen, sondern an der Neun-Meter-Linie. In der Offensive wünschten sich die Trainer mehr Mut von ihren Spielerinnen. Der Wunsch war Elena Schlag Befehl. Vier von acht Saasemer Toren zwischen 30. und 40. Minute gingen auf ihr Konto und ließen den Rückstand auf 25:17 schrumpfen (41.). Doch auch Rot steckte nicht auf und zwölf Minuten vor Schluss war der Abstand beim 29:19-Treffer wiederhergestellt. Daran änderte auch Müllers letzter Griff in die Taktikkiste wenig: Mit der letzten Auszeit brachte er mit Steffi Meschke und Verena Weber zwei Kreisläufer gleichzeitig ins Spiel. Die entstehenden Lücken nutzten zwar Mailin König und Emma Jakob, doch Rot traf ebenso weiter. Rots Franziska Steger blieb die letzte Aktion des Spiels vorbehalten. Sie traf zum 37:26-Endstand. Ein versöhnliches Ergebnis für Müller und Jennewein, schließlich hatte man die zweite Halbzeit isoliert betrachtet mit nur einem Zähler verloren. Der Ärger saß der Mannschaft dennoch in den Gliedern. Nun hat Saase bis zum 1. März Zeit, diesen in neuen Schwung umzuwandeln. Dann trifft die HG zum Rückspiel auf die SG Schwarzbachtal. Gegen den direkten Tabellennachbarn kann man zwei Big-Points holen und außerdem eine offene Rechnung begleichen: Das Hinspiel ging nämlich hauchdünn mit 22:21 an die Kraichgauerinnen. sle

Es spielten: Voigt, Sauer (1/1), Braun, Lehr, Weber (1), Schlag (5), Trunk, Horst (5), Brüning, Müller (5), König (4), Jakob (4/2), Michel, Meschke (1)

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