Happy End

Landesliga - oder doch Bezirksliga? Für die Herren ging es am Samstag in Wiesloch um den Klassenerhalt. Mit einem 3:0 oder 3:1 Sieg für die SGH war der Ligaverbleib sicher. Bei einem 3:2 oder 2:3 musste die Truppe auf einen 3-Punkte Sieg des HTV 3 gegen St. Leon Hoffen. Bei einer 1:3 oder 0:3 Niederlage, durfte St. Leon gegen MA-Feudenheim nicht 3:2 oder 2:3 spielen.

Mit all dem Wissen im Hinterkopf startete die Partie gegen die TSG. Die SGH legte los wie die Feuerwehr: Schnell war ein vier Punkte Vorsprung herausgespielt, der sich sogar auf sieben Punkte erhöhte. Mit starken Aufschlägen nahm die SGH jeglichen Druck aus dem Wieslocher spiel und beendete den Satz souverän mit 25:18. Auch im zweiten Satz gab die SGH weiter Gas. 14:8 lagen die Herren vorne, als sie ihre Spielpause einlegte. Hinzu kamen die starken Aufschläge der Wieslocher und plötzlich Stand es 18:18. Mit einer Auszeit versuchten die Gäste ihr Spiel wieder in den Griff zu bekommen - und es gelang. Mit einem knappen 25:22 gewann die SGH auch diesen Satz.

Ein Punkt war der SGH damit sicher. Wenn der HTV nun drei Punkte gegen St. Leon holen würde, wäre das Ergebnis im Spiel zwischen St. Leon und MA-Feudenheim nicht mehr relevant.

Aber darauf wollte die SGH sich nicht verlassen. Aber den Schwung der ersten beiden Sätze konnte die Mannschaft nicht mit in den dritten Satz nehmen. Die TSG war immer ein paar Punkte voraus. Gegen Mitte des Satzes zogen die Wieslocher der SGH noch davon. Stand es eben noch 15:16, stand es auf einmal 18:22. Mit einer starken Aufschlagsserie kämpfte sich die SGH aber wieder ran. 23:23. Den Punkt zum 24:23 schaffte die SGH ganz konventionell im Angriff. Der entscheidende Punkt wurde jedoch vom Libero gemacht. Mit einer leicht misslungenen Abwehraktion flog der Ball in das Feld der Wieslocher. Und diese reagierten zu spät, sodass es am Ende 3:0 für die SGH stand.

Das der HTV anschließend nur 3:2 gegen St. Leon gewinnen konnte, welcher noch das Spiel gegen MA-Feudenheim mit 3:1 gewann, interessierte die Herren nach Spielende nicht mehr, denn der Klassenerhalt war geschafft.

Somit spielen nächste Saison die Herren wieder Landesliga und freuen sich darauf, auch die Damen in dieser Spielklasse begrüßen zu können.

Ditschmann, Etsch, Kritzinger, Lies, Müller, Noeske, Reinhard, Pflästerer, Wilhelm, Weller, Werner, Szillinsky

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