Zweimal gekämpft, zweimal gesiegt!

 

Am vergangenen Samstag, dem 19. November 2017, fand der 2. Heimspieltag der Volleyballer der  SG Hohensachsen statt. Gegner waren die TSG Wiesloch sowie der VC Walldorf. Beide Mannschaften sind  alte Bekannte und so wusste man schon vor Spielbeginn, dass es zwei Kopf an Kopf Rennen und keine einfachen Partien werden würden. Dennoch hoffte man, mit 6 zusätzlichen Punkten auf dem Konto die Halle verlassen zu können.

Partie 1 gegen Wiesloch startete alles andere als gut: Weder Annahme, noch Angriff, Block oder Aufschläge waren stabil genug, um etwas gegen die Gäste aus Wiesloch ausrichten zu können. Quasi ohne Gegenwehr wurde die Heimmannschaft aus Hohensachsen 9:25 vom Platz gefegt. Doch neu ist ein schwacher Start in eine Partie für die Volleyballer der SGH inzwischen leider nichtmehr, sodass man es, wie schon so oft in der Saison, schaffte, noch einmal von Null anzufangen. 

Weitaus besser als in Satz eins gelangen Annahme und Abwehr, man kämpfte regelrecht um jeden Punkt. Lediglich im Angriff wollte es noch nicht so ganz gelingen. Dennoch schaffte man es mit versammelten Kräften zu einem Satzgewinn mit einem Spielstand von 25:21.

Satz drei startete ähnlich, zwischendurch jedoch mit Problemen in der Annahme. Kurz vor Ende, beim Spielstand von 22:23 dann der Schock: Der Hohensachsener Diagonalangreifer Sebastian Weller landet nach einer Blockaktion unglücklich auf dem linken Fuß, knickt um und liegt voller Schmerzen auf dem Hallenboden. Eine Spielunterbrechung war notwendig und schnell war klar, dass der Diaspieler direkt in die Notaufnahme muss. Nach Abholung durch einen Krankenwagen und Diagnose durch einen Arzt stand fest: Bänderriss aller Außenbänder im linken Fußgelenk. Beim Punktestand von 23:23 musste nun also ein verletzungsbedignter Spielerwechsel getätigt werden und nach längerer Verletzungspause wieder in das Spiel gefunden werden. Klar war, dass man, vor allem nach diesem Schockmoment, Satz drei für sich entscheiden will. Trotz Satzball gelang dies jedoch nicht, mit 25:27 musste Satz 3 abgegeben werden. 

Glücklicherweise konnte an diesen Kampfgeist angeknüpft werden und mit durchweg souveräner Leistung Satz 4 mit 25:21 für sich entschieden werden.

Nach erneuter Auslosung ging es nun in Satz 5. Weiterhin war die Motivation der Heimmannschaft hoch und vor allem durch gut platzierte Aufschläge, eine unsaubere Annahme der Wieslocher und Druckvolle Angriffe über Diagonal und Außen konnte man schlussendlich die Partie mit 15:8 beenden. Erste 2 Punkte waren also nach diesem 3:2 Sieg ergattert worden.

Erschöpft und dennoch motiviert ging es nun in Spiel zwei gegen Walldorf. Satz eins und zwei liefen recht ähnlich ab: Trotz keineswegs schwacher Leistung erschienen die Herren der SG Hohensachsen nicht ganz anwesend. In vielen Aktionen fehlte das Zünglein an der Waage und der zuvor gezeigte Kampfgeist war nicht zu erkennen. Ebenso fiel es schwer, mit Block und Abwehr gegen die starken Angriffe der Außenspieler aus Walldorf  anzukommen. Bilanz der ersten zwei Sätze: 19:25, 22:25.

Aufgeben wollte man jedoch nicht.  Trotz Rückstand kämpften die Herren aus Hohensachsen um jeden Punkt und gegen Ende des dritten Satzes zeigte sich ein wahrhaftiges Kopf an Kopf rennen auf hohem Niveau. Mit 3er-Block kam man endlich gegen die starken Außenangriffe an und durch eigene, vor allem intelligente Angriffe konnte gut gepunktet werden. “Wir müssen uns diesen Satz holen und wir gewinnen das Ding!”, so die Aussage in der Auszeit kurz vor Satzende. Mit dieser Motivation schaffte man es schlussendlich Satz drei mit 29:27 zu gewinnen. 

Auch Satz vier war von Anfang an spannend: Ohne groß wegzuziehen kämpften beide Mannschaften um jeden Punkt. Ein weiteres Mal wurde über die regulären 25 Punkte hinaus gespielt und die Stimmung in der Halle war mit jedem gewonnenem Punk phänomenal. Und wieder werden die Herren aus Hohensachsen für ihren Kampfgeist belohnt und erringen auch Satz vier mit 27:25.

So kam es nun zum zweiten Tiebreak des Spieltages und beide Mannschaften gaben noch einmal alles. Dank der Unterstützung der Damenmannschaft und des nun verarzteten Diagonalangreifers Sebastian, konnte die Stimmung der Hohensachsener Herren hochgehalten werden und so gelang es auch Satz 5 mit 15:11 für sich zu entscheiden und so weitere zwei Punkte auf das Punktekonto zu holen.

So “katapultierten” sich die Volleyballer durch den Heimspieltag von Tabellenplatz neun auf fünf. Sicher ist diese Platzierung jedoch noch nicht, denn die vier Plätze hinter der SGH sind teilweise sogar Punktgleich, also dicht auf den Fersen.

Somit hofft man, nächsten Samstag beim Auswärtsspieltag gegen den Heidelberger TV3 weitere 3 Punkte zu sichern, um den Tabellenplatz zu halten oder gar zu verbessern.

Es spielten:Ditschmann, Pflästerer, Pham Duc, Lies,Weller, Heinzelbecker, Eberwein, Noeske, Willhelm, Reinhard, Müller

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